DO’S and DONT’S im Spa

Freunde der Wellnesswelt,

wir müssen uns unterhalten. Und zwar über Dinge die im Spa gehen und über die, die gar nicht gehen. Warum? Tja, das ist eine gute Frage, ist dieser Post ein Ausbruch meiner Emotionen, weil ich mich tagtäglich mit dem Verhalten von Personen im Spa rumschlage, wobei mir manchmal der menschliche Verstand fehlt? Oder ist es einfach ein Appell an alle da draußen, die einen Spa zum ersten Mal besuchen und einfach nicht wissen was geht und was nicht geht? Vermutlich eine Mischung aus beidem.

Zuerst möchte ich euch hier eine kleine Übersicht geben, von den Dingen die ihr im Spa überhaupt braucht.Dos and donts

 

Zwar ist der Saunabereich ein textilfreier Bereich, sprich Nakidei, allerdings braucht ihr für den Pool oder ein angrenzendes Schwimmbad einen Bikini oder halt ne Badebüx.

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Handtücher und Bademantel braucht ihr auch. In Hotelspa’s ist das im Preis enthalten. Die ausgeliehenen Sachen gebt ihr einfach am Ende eures Aufenthaltes wieder ab. Besucht ihr eine Therme müsst ihr euch diese Dinge meist selbst mitbringen oder könnt sie gegen eine Gebühr ausleihen. Aber wie viele Handtüche brauche ich denn nun? Ihr solltet ein großes Handtuch mitnehmen, mit dem ihr euch in die Sauna legen könnt – also wirklich groß genug – keine Füße oder halben Beine auf dem Holz! Für den Aufenthalt zwischen den Saunagängen ist ein Bademantel eine sehr gute Wahl, da hier nichts rutscht. Wollt ihr im Spa etwas essen oder trinken gehört ein Bademantel so oder so zur guten Etikette. Dann braucht ihr noch ein Handtuch um euch am Ende, nach dem Duschen abzutrocknen. Bleibt ihr allerdings einen ganzen Tag im Spa solltet ihr euch überlegen vielleicht noch ein oder zwei Handtücher mehr mitzunehmen, da ein Handtuch ziemlich schnell vollgeschwitzt ist.

Badeschlappen! – ein Utensil was man auf keinen Fall vergessen darf. Vielleicht kommt hier ein bisschen der Fußhasser in mir durch – aber ich kann es absolut nicht leiden, wenn man barfuß durch den Spa läuft. Sowohl für Angestellte, als auch einen selbst und die anderen Gäste im Spa ist das alles andere als angenehm, wenn man ohne Badelatschen umhertrollt. Rutsch – und Fußpilzgefahr inklusive.

Was ihr auch auf keinen Fall vergessen solltet ist Shampoo und Duschgel. Nachdem ihr alle Saunagänge und schwimmerischen Aktivitäten hinter euch gebracht habt, solltet ihr nämlich duschen gehen.

Einen Kamm oder eine Bürste um sich danach wieder zu refreshen, solltet ihr ebenso dabei haben, wie Deo. Eine Gesichtscreme und eine Bodylotion oder Bodyoil darf in eurem Spatäschchen auch nicht fehlen.

Wer etwas lesen möchte, kann sich natürlich auch ein Buch oder eine Zeitschrift mitnehmen.

Wenn ihr das habt, seid ihr auf jeden Fall schon mal sehr gut vorbereitet.

Also weiter geht’s.. Ihr kommt an und freut euch schon auf einen Tag voller Entspannung und Wohlfühlatmosphäre. Also ab in die Umkleide huschen und ausziehen. Eure Kleidung könnt ihr in einem Schrank abschließen und das kleine Schlüsselchen macht ihr euch am Handgelenk fest. Wer einen Hotelspa besucht und auch im Hotel übernachtet kann lässigerweise vom Zimmer aus mit dem Bademantel losmaschieren.

Nun steht ihr da in Schlappen und Bademantel und wisst nicht wohin mit den restlichen Sachen? Kein Problem – mach es wie am Ballermann – wer die Liege mit seinem Zeug blockiert, dem gehört sie den ganzen Tag – NICHT!!! Willkommen bei dem ersten absoluten NO-GO im Spa. Liegen reservieren geht gar nicht. Gäste kommen aus der Sauna und wollen sich entspannt hinlegen, geht aber nicht weil alle Liegen voll mit Zeug sind. Liegen sind dazu da – wie der Name schon sagt – um zu Liegen. Und das kann auch gerne jeder tun, Handtücher, Bademantel und Tasche dürfen dann gerne in den Regalen liegen, die auch dafür gedacht sind.

Soweit so gut, ihr geht in die Dusche um euch – wie es sich gehört – vor dem ersten Saunagang abzuduschen da fällt euch ein, verdammt ihr habt vergessen euch die Beine zu rasieren. Raus mit dem Einwegrasieren und let’s go. Bitte! Bitte tut das nicht! Ich frage mich immer wieder, wie schamlos manche Menschen sind, sich im Spa erstmal intensivster Körperenthaarung zu widmen. Nein. Nein. Und nochmals NEIN.

Ab in die Sauna, hier kann man ja nix falsch machen? Theoretisch richtig – aber irgendwie auch schon – genaue Vorgänge des Kreislaufs und Minutenangaben was das Saunieren angeht lasse ich hier raus, falls das von Interesse sein sollte – schickt mir eine Nachricht. Kein Problem:)In der Sauna gibt es ansonsten eigentlich nur zu beachten, dass wie oben erwähnt das Handtuch komplett unter dem Körper liegen sollte und das man sich ruhig verhält und Rücksicht auf andere Gäste nimmt. Außerdem solltet ihr beim Aufguss immer leise sein und falls der Aufguss schon begonnen hat und ihr noch vor der Tür steht – bleibt da bitte auch. Es ist absolut unhöflich bei einem Aufguss noch reinzulaufen. Dafür hängen dort auch übringens die Schilder, das hat keine Dekozwecke, wie mancheiner wohl annimmt.

Frisch abgekühlt lässt sich doch hervorragend ein Fußbad machen oder? Richtig – dann mal los. Wasser eingelassen, auf die warme Bank gesetzt und tiefenentspannt zurückgelegt. Könnte das schön sein, wenn einem nicht mit einmal ein unangenehmer, stechender Geruch in der Nase liegen würde. Der Geruch von frisch lackierten Fußnägeln. Dieses Phänomen, dass sich die weiblichen Gäste im Spa die Füße pediküren, wird glaube ich ein ewiges Problem bleiben. Und ich spreche hier nicht nur von lackieren, sondern vom ganzen Programm, Nägel schneiden, pfeilen und am besten auch noch die Hornhaut abraspeln. Ich warte ehrlich gesagt auf den Tag, an dem mir als Gast ein Stückchen Fußnagel ins Auge fliegt. Dann explodiere ich.

Eine erhitzte Stimmung sollte man abkühlen, also rein in den Bikini und ab in den Pool. Wie auf einer Wolke schwebst du auf dem Wasser, bis du neben dir ein schmatziges Rumknutschen hörst. Da kommt doch so richtig Freude auf, wenn neben dir ein Pärchen wild aneinander rumfummelt und es auch nicht stört das andere Gäste im Pool sind. Kaum sind Männlein und Weiblein mal unbekleidet, kann sich so manches Pärchen wohl nicht mehr zusammenreißen. Solche Situationen erlebe ich fast täglich auf der Arbeit.

Bitte denkt jetzt nicht, dass ein Spa der schlimmste Ort der Welt ist. Ich liebes es Spa’s zu besuchen, ich bin eben ein „Spaholic“. Das sind Dinge die einfach mal gesagt werden müssen.

In diesem Sinne, auf immer entspannte Spa Tage.

Eure Wellness-Fee

Hannah

 

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